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Schwäbisch-Hall und Kloster Schöntal

Hauptausflug nach Schwäbisch-Hall

100 Heimatfreunde im „Hohenloher Land“

Regenschirm und Cape im Gepäck? nein, denn wenn die Heimatfreunde reisen scheint meistens die Sonne. Am Donnerstag dem 14.9. und Samstag dem 24.9. starteten jeweils 50 frohgelaunte Mitglieder des Vereins bei herrlichem Sonnenschein zu ihrem Jahreshauptausflug nach Schwäbisch-Hall.
Weites Land und tiefe Täler, berühmte Kulturstätte und verborgene Schätze –das ist Hohenlohe.
Kurz nach 10,00 Uhr kamen wir in Schwäbisch-Hall einer der schönsten, historischen und alten Städte Süddeutschlands an.
Mit zwei Stadtführerrinnen wanderten wir durch die historische Altstadt mit ihren schmucken Fachwerkhäusern und den schmalen Gassen.
Gar mancher, dem Schwäbisch-Hall nur von der Bausparkasse her bekannt war, staunte über den Marktplatz mit den prächtigen Renaissancehäusern, barockem Rathaus und der romanisch-gotischen Kirche St. Michael mit der herrlichen Freitreppe und deren 53 Stufen.
Am Ende unserer Führung, am Ufer der Kocher, lag vor uns eine unverwechselbare Stadtsilhouette – ein mächtiges Fachwerkensemble, welche eine ganz besondere Atmosphäre der alten Salzsiederstadt schafft, eine Stadt mit viel mittelalterlichem Flair.
Zum gemeinsamen Mittagessen ging es in die „Brauereigaststätte Löwen“ um sich vor weiterem Kunstgenuss am Nachmittag zu stärken.
Unsere Reise ging weiter in das herrliche Jagsttal. Hier im nördlichen Teil des Hohenlohekreises liegt die Gemeinde Schöntal mit der Perle dem ehemaligen „Zisterzienserkloster Schöntal“. Es ist ein gewaltiger Gebäudekomplex mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten und dies einfach nur als Kloster zu bezeichnen ist eigentlich eine Untertreibung, denn tatsächlich handelt es sich hier eher um eine prunkvolle Palastanlage, was wir bei einer einstündigen Führung sehen und erfahren durften.
Die barocke Klosterkirche zeigt am Eingang die Figuren die zur Gründung des Klosters beitrugen. Aber das Gebäude beeindruckt nicht nur von außen sondern auch im Innern mit den aufwendigen Stuckaturen, Wand- und Deckenfresken, Altären und Plastiken. Besonderst beeindruckend war für jeden von uns auch das kunstvolle Treppenhaus.
Im Kreuzgang ist das Grab „Götz von Berlichingen“ der 1562 im Alter von 82 Jahren starb, sowie noch weitere Grabmale der Familie des Götz von Berlichingen, zu sehen. Nach diesen kulturellen Highlights des Klosters, welches im 12 Jahrhundert von Mönchen aus Maulbronn gegründet wurde, war die Zeit für unsere Kaffeepause gekommen. Bei einem schönen Stück Blechkuchen, einer Tasse Kaffee oder Tee, im Bildungshaus der Diözese, war man insgesamt der Meinung heute wieder einen schönen Tag voll künstlerischen Genuss, erlebt zu haben.
Um 18,30 Uhr waren wir wieder in der Heimat angekommen und die Reiseteilnehmer überhäuften die vier Organisatoren des Ausflugs (Gisela, Helga, Erich, Harald) mit einem großen Dankeschön.


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