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Bilderausstellung von "Hermann Huber"

Bilderausstellung von "Hermann Huber"

Galerie der Heimatfreunde Grötzingen
Hermann Huber, Malerei in Aquarell und Öl

Viel Interesse und regen Besuch erfuhr die aktuelle Ausstellung der Heimatfreude Grötzingen bereits am Eröffnungstag. In den Atelierräumen der Schultheiß-Kiefer-Straße sind selten öffentlich gezeigte Aquarelle und Ölbilder Hermann Hubers ausgestellt. „Alles, was Sie rechts von mir betrachten können, ist mit der rechten Hand gemalt, alles auf der linken Seite mit der linken Hand“, erklärte der Vorsitzende der „Heimatfreunde“, Volker Hooß, eine erstaunliche Leistung des Grötzinger Künstlers. Hermann Huber war nämlich im Zweiten Weltkrieg schwer verwundet worden und blieb bis zu seinem Lebensende rechtsseitig gelähmt. Mit Disziplin und Ausdauer lehrte der mehr als Vierzigjährige seiner linken Hand das Malen, so wie es einst die rechte konnte.

Die Galerie zeigt vom Grötzinger Künstler, der in Durlach geboren wurde, zahlreiche Malerdorf-Ansichten und auch Nachempfundenes aus dem Motivschatz der Grötzinger Malerkolonie. Dazu könnte Hermann Huber durch seine Wohnung im ehemaligen Atelierhaus der Fikentschers angeregt worden sein. Ein Bild von Paris, vielleicht vom Quartier Latin mit Blumenständen vor dem Pantheon, ist eindeutig impressionistisch beeinflusst. Die „Freilichtmalerei“ war ein gemeinsames Stilmittel, das die erste Malerkolonie in Grötzingen zusammenführte. Bis auf wenige Stillleben, die sehr klassisch anmuten, bleibt Hermann Huber diesem künstlerischen Grötzinger Weg treu.

Aquarell und Öl –Malerei von Hermann Huber (1905 -1971)
Ausstellungsräume der Heimatfreunde Grötzingen, Schultheiß-Kiefer-Straße 6
Noch 19., 20., 26. und 27. März, jeweils von 14 bis 18 Uhr

Heimatfreunde

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