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Das Mahnmal am Pfinzuferweg bei der IWKA-Brücke

Die Erzdiözese Freiburg und die Evangelische Landeskirche Baden haben im Jahr 2002 die Jugendlichen in ganz Baden zu dem "Projekt Mahnmal" eingeladen.

Die Schirmherrschaft lag in den Händen von Dr. Annette Schavan, ehem. Kultusministerin und bei Kultusminster Helmut Rau.

Ein Mahnmal zur Erinnerung der 5600 Jüdinnen und Juden aus 137 Orten Badens die am 22. Oktober 1940 in das Konzentrationslager nach Gurs (Frankreich) deportiert wurden.
Dabei ging es darum sich mit der Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Baden auseinanderzusetzen, in den jeweiligen Orten Spurensuche zu betreiben und zwei identische Gedenksteine zu gestalten.
Ein Stein soll vor Ort bleiben der andere wird beim zentralen Mahnmal in Neckarzimmern aufgestellt.
Hier vereinen sich die 137 Memorialsteine auf einem 25 x 25 m großen Betonband, in Form eines Davidsterns, zu einem Gesamtwerk.

Die drei Grötzinger Schüler J. Becker, P. Schulz und M. Widmann beteiligten sich an dem Projekt.
Der Gedenkstein in Neckarzimmern wurde schon vor einiger Zeit aufgestellt der zweite Stein wurde, am 16. Juli 2007 um 18,00 Uhr, feierlich enthüllt.

Die Idee der drei Schüler war es zwei Memorialsteine zu gestalten mit je sechs Sandsteinen (insgesamt 12 Steine) aus der Abbruchmasse des Fabrikgebäudes Erich Hermann.
Der ausgewählte Standort des Mahnmahls in Grötzingen ist auf dem ehemaligen IWKA-Gelände.
In beiden Fabriken arbeiteten einige der deportierten Jüdinnen und Juden von Grötzingen.

Weiter erinnert eine Gedenktafel aus Sandstein, an der Fassade beim Rathaus II, an die Namen der 12 Deportierten.

Die Kosten für beide Maßnahmen (außer dem Arbeitsaufwand der O.V. Grötzingen) übernahmen die "Heimatfreunde Grötzingen e.V."

Mahnmal

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Text und Fotos: Harald Schwer HFG