 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 | Der Heimatbrief |
|
|
|
|
Die Hauptaufgabe der Heimatfreunde Grötzingen e.V. besteht u.a. darin, über heimatgeschichtliches und heimatkundliches zu informieren (siehe Literatur ).
Der Heimatbrief stellt in jedem Jahr eine fortlaufende Dokumentation zeitnaher Dorfgeschichte dar. Er enthält heimatgeschichtliche Beiträge in dem jeweils der neueste Stand der Untersuchungen zur Ortsgeschichte dargestellt wird.
Erfreulich oft erreichen die Heimatfreunde daraufhin Anfragen zu diesen Themen.
Die Auflage der Heimatbriefe ist mittlerweile bei ca. 1100 Stück, wovon ca. 700 Stück nach Auswärts (einschließlich Übersee) gehen.
Die erste Seite des Heimatbriefes zeigt immer das Grötzinger Rathaus (ein Foto von W. Jordan) und ein Grußwort des 2. Vorsitzenden Volker Hooß. Heimatfreunde Grötzingen e.V.
|
|
|
|
|
|
Liebe Grötzinger, auswärts und daheim!
Im Heimatbrief 1 schrieb im August 1959 Wilhelm Mössinger, Heimatforscher und Ehrenbürger der Gemeinde Grötzingen: „Die Arbeitsgemeinschaft der Heimatfreunde, die in diesem Jahr auf dem Gebiet der Heimatpflege auf eine 10-jährige Tätigkeit zurückblicken kann, beabsichtigt in gewissen Abständen die fern der Heimat weilenden Grötzinger mit einem Heimatbrief zu erfreuen. Damit soll die Verbindung mit der Heimat erhalten bleiben und die Erinnerung an Jugend und Heimat geweckt werden.“ Der 1. Heimatbrief war nur 1 DIN A4-Blatt groß. Mit der Zeit wurde der Heimatbrief umfangreicher und bereits 1968 wurden 300 Exemplare verschickt.
Aus der oben genannten Arbeitsgemeinschaft um Wilhelm Mössinger ging der Verein der „Heimatfreunde Grötzingen“ hervor. Am 23. Juni 1967 wurde er im Sitzungssaal des Grötzinger Rathauses gegründet. Die Heimatfreunde Grötzingen führen die Arbeiten der Arbeitsgemeinschaft fort (siehe Heimatbrief 2008). Unter dem damaligen 1. Vorsitzenden, Herrn Gerhard Mössinger, wurde das Format des Heimatbriefes geändert. Der Heimatbrief wurde jetzt im DIN A5-Format gedruckt. Eine große Hilfe für den Verein war damals Druckermeister Siegfried Hafner, der den Heimatfreunden bei der Gestaltung des Heimatbriefes half.
Dieses Jahr drucken die Heimatfreunde die 50. Ausgabe des Heimatbriefes. Inzwischen wurden die Heimatbriefe zu einer Chronik Grötzingens, mit mehr als 2100 Seiten. Seit 1993 hat der Heimatbrief einen Mittelteil, der einem Grötzinger Maler gewidmet ist. Felix Mössinger, damals 1. Vorsitzender des Vereins, führte diese Neuerung ein, die bis heute ein fester Bestandteil des Heimatbriefes ist.
Dieses Jahr ist der Mittelteil Franz Dewald gewidmet, der im April 100 Jahre alt geworden wäre. Sein Lebenswerk ist so umfassend, dass hier nur ein kleiner Teil gezeigt werden kann. Nachdem im Heimatbrief 1996 eine Auswahl seiner frühen Grafik erschien, wurden für diesen Heimatbrief Bilder und Kirchenfenster ausgewählt. Leider können wir nur wenige Beispiele aus der Fülle von Dewalds künstlerischer Arbeit bringen. Trotzdem hoffen wir, dass auch für Sie die Musikalität und Poesie dieser Kunstwerke spürbar wird. V. Hooß
|
50ter Heimatbrief, im Jahr 2011
|
|
Inhaltsübersicht
|
|
|
|
Seite 1) Liebe Grötzinger, auswärts und daheim
|
|
Seite 2-10) Bericht über die Jahreshauptversammlung
|
|
Seite 11) Wir gedenken unseren Toten
|
|
Seite 12-13) Trauer um Hertha Krause
|
|
Seite 14-21) Mit den Heimatfreunden Unterwegs
|
|
Seite 22-27) Galerie der Heimatfreunde
|
|
Seite 28-29) Die Heimatfreunde gratulieren -Pfr. i.R. H. Vollhardt, -Helga und Helmut Seidel
|
|
Seite 30-33) Ausstellungen (Auswahl) -Grötzinger Maler,-B. Nowatzke-Kraft
|
|
Seite 34-42) Aus den christlichen Kirchen (Auswahl) -90 Jahre katholischer Kirchenchor, -80. Patroziniumsfest, -Diakonin elke Strinz und Pfarrer Ulrich Schadt verabschiedet.
|
|
Seite 43-71) Grötzingen im Wandel der Zeit (Auswahl) -Vor 70 Jahren: Deportation aus Grötzingen nach Gurs, -Gebet an der Stele, -Eröffnung der letzten Querung der Bahngleise, -Neuer Kindergarten Obere Setz, -Grötzinger Schmuckstücke erstrahlen neu, -Kulturzimmer im Rathaus eröffnet, -Rudolf Karg verabschiedet
|
|
Seite 72-75) Aus dem Vereinsleben (Auswahl) -75 Jahre Siedlergemeinschaft Grötzingen, -100 Jahre Obst-, Wein- und Gartenbauverein Grötzingen e.V.
|
|
Seite 76-88) Heimatgeschichtliche Beiträge: -Vor 125 Jahren geboren: Heinrich Dietrich, -Schule in Grötzingen, -Geheimnisvolles Industriedenkmal, -Flößerei und Schifffahrt auf der Pfinz, -Jakob Walther, -So haben die Grötzinger gewählt
|
|
Seite 89-92) Grötzingen im Jahresverlauf
|
|
Seite 93-94) Grußwort des Ortsvorstehers
|
|
Seite 95-96) In eigener Sache
|
|
Franz Dewald - Sonderdruck 2011 - ist nach Seite 64 eingelegt.
|
|
|
|
Redaktionsschluss war der 30. September 2011. Impressum: Grötzinger Heimatbrief 2011 (50. Ausgabe). Herausgeber: Heimatfreunde Grötzingen e.V., Im Gäßle 18, 76229 Karlsruhe, Tel. 0721/481097, www.heimatfreunde-groetzingen.de, Druck: Druckerei Max Hafner - Laubplatz 3 - 76229 Karlsruhe-Grötzingen
|
|
|
Sonderdrucke zu den Heimatbriefen ab 1993:
|
 |
Anneliese Kniss 1993 "im Mittelteil vom Heimatbrief"
|
 |
Paul Rein 1994
|
 |
Margarethe Hormuth-Kallmorgen 1995
|
 |
Franz Dewald (Grafik) 1996
|
 |
Helmut Lingg 1997
|
 |
Waltraud Kniss 1998
|
 |
Josef Sommer 1999
|
 |
Richard Rothweiler 2000
|
 |
Bruno A. Schüßler 2001
|
 |
Tutilo Karcher 2002
|
 |
Karl Wysser 2003
|
 |
Karl Martin Graff 2004
|
 |
Jenny Fikentscher 2005
|
 |
Gustav Kampmann 2006
|
 |
Karl Biese 2007
|
 |
Franz Hein 2008
|
 |
August Rumm 2009
|
 |
Franz Dewald 2010
|
|
Franz Dewald
|
|
|
|
 |
1911 Am 13. April in Viernheim geboren.
|
 |
1917-1925 Besuch der Viernheimer Volksschule
|
 |
1925-1928 Besuch der Gewerbeschule Mannheim, Gewerbemalerlehre in Mannheim Käfertal
|
 |
1928-1933 Gesellenjahre
|
 |
1933-1935 Besuch der Malerfachschule Mannheim, daneben Kurse an der Kunstgewerbeschule und der Freien Akademie Mannheim
|
 |
1936-1937 Meisterprüfung im Malerhandwerk
|
 |
1938 Studium an der Akademie der Bildenden Künste, München
|
 |
1938-1940 Wechsel an die Badische Hochschule der Bildenden Künste, Karlsruhe, Schüler von A. Gebhardt und H. Goebel
|
 |
1940 Einberufung zum Militärdienst
|
 |
1940-1944 Als Soldat in Paris, ist Dokumentator und kann zeitweise die Academie de la Grande Chaumie`re besuchen
|
 |
1942 Heirat mit Susanne Skorcyk
|
 |
1945 Freischaffender Künstler, Mitglied der "Jungen Gruppe Baden".
|
 |
1948 Geburt der Tochter Katharina
|
 |
1952 Kunstpreis der Freunde der Bildenden Kunst in München
|
 |
ab 1954 Zahlreiche Aufträge für Glasfenster und Wandmalereien in Kirchen
|
 |
1956 Geburt des So9hnes Cornelius
|
 |
1971 Einzelausstellung in der Galerie Rehme, Karlsruhe
|
 |
1975 Einzelausstellung im Rathaus Grötzingen: "Malerei und Grapik aus der Zeit von 1945-1955"
|
 |
1980 Einzelausstellung im Badischen Kunstverein, Karlsruhe: "Franz Dewald-Bilder, Grafiken und Plastiken".
|
 |
Seit 1945 Beteiligung an Gruppenausstellungen
|
 |
1990 Am 15. November 1990 in Grötzingen gestorben
|
|
|
|
|
|
 |
 |
 |
 |
|
 |